20110521

"auch wenn ich tausend Lieder vom vermissen schreib, heißt das noch nicht wieso dieses Gefühl für immer bleibt"


Und ich sitze hier auf meinem nicht gemachten Bett, mit Haaren die vor einer Stunde noch glatt waren, jetzt aber wieder voller Locken sind, neben mir auf dem Hocker steht mein Kaffee, und wenn ich mich umdrehe, da ist der Spiegel, der mich zeigt, wie ich seit fünf Uhr morgens wach bin und irgendwie rote Lippen habe, so ein verdammt knalliges rot, wieso ich solch ein rot auf den Lippen habe, kann ich mir selbst nicht beantworten.
Jedenfalls kann ich nicht mehr schlafen und warte einfach auf elf Uhr, damit ich endlich hier weg kann.
Im Zimmer riecht es nach Rosen, nur Rosen mehr nicht.
Und ich vermisse dich und deine Nähe, jeden Samstag morgen. Wie du mir die Haare zerzaust und mir dann einen Kuss auf die Stirn gibst und mich nach meinem Traum fragst und mich jede fünf Minuten fragst ob es mir denn gut geht, und ich dann antworte "solange du da bist, geht es mir mehr als gut"
und dann würdest du wieder so schief lächeln und ich würde wieder einfach in deinen Augen versinken.
Jetzt muss ich damit leben, dass du nun die große Liebe gefunden hast und mich jetzt nicht mal mehr anschaust. Und trotz' allem, ich vermisse dich so sehr, auch wenn ich mir nicht erklären kann, wieso wir so weit auseinander gerissen worden sind. Ich will alles am liebsten noch mal abspielen.
Samstag morgen, du bist bei mir, mit deiner Tasche in der deine Kamera ist, du holst sie raus, schaltest sie an, und schießt Fotos wie ich mich versuche vor der Kamera zu verstecken, dabei singen wir beide "poker face" von "Lady Gaga", wir hörten es auch am Valentinstag, als wir zusammen "LittleBigPlanet" gespielt haben, das Lied lief die ganze Zeit und wir konnten einfach nicht genug von diesem Lied kriegen. Och, ich vermisse dich so sehr.. Dich und deine Küsse auf die Stirn..

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