20110428

Hilfeschrei..

..und wie blind laufe ich den schmalen Weg entlang und weiß, da ist nur ein Ausweg, und er kann nur vor mir liegen, doch dies wird ein langer und harter Weg.
Als ob ich ein schwarzes Tuch vor den Augen hätte, ich sehe nichts. Nicht das geringste. Ich höre mich selbst atmen und ich höre meine Schritte, die ich mache. Ich könnte schreien, doch ich weiß, nur ich selbst könnte diese Schreie hören. Es ist als wäre ich auf der großen, weiten Welt total allein gelassen.
Ohne eine Ahnung wo ich nach anderen Menschen suchen könnte..
Voller Mut laufe ich weiter und stolpere über einen Ast, und sehe vor meinen Augen plötzlich einen meiner schlimmsten Streite den ich jemals hatte. Dieser Streit war mit dem, den ich über alles liebe oder liebte, denn ob ich Liebe noch spüre, weiß ich auch nicht, es gibt keinen zum lieben.
Ich stehe wieder auf, schlage mir den Schmutz von den Knien und laufe weiter, ich sehe plötzlich wieder alles was vor mir passiert, ich sehe Autos die an mir vorbei fahren, ich stehe am Bürgersteig und schaue mich um, doch keine Menschen laufen rum, nur Autos sausen vorbei.
Sollte ich 'Geisterfahrer' nun wirklich als GEISTER ansehen ?
Ich bin mir nicht sicher, wo ich hin soll, also laufe ich einfach mal die Straße entlang und da sehe ich ihn, den, der mich immer wieder zum lachen bringen könnte, wenn er will. Aber er tut es nicht, er steht da wie angeklebt und hat Tränen in den Augen, ich renne auf ihn zu, will ihm in die Arme springen, doch ich springe ins Nichts. Es war nur eine Einbildung. Ich packe mir meine Hände vor mein Gesicht und fange an laut zu kreischen und auf ein mal, liege ich in einem Auto, das fährt. Ich setze mich aufrecht hin und klettere auf den Beifahrersitz, drehe meinen Kopf nach links und sehe wieder ihn, wie er "Seek Bromance" mit singt und plötzlich in lachen ausbricht. Ich zuckte zusammen und schaute ihn mit einem "wieso lachst du so?" Blick an.
Er fuhr an den Straßenrand, hielt das Auto an, nahm meine Hand, zog mich an sich ran und küsste mich auf die Lippen. Meine Augen schlossen sich langsam, wie die seinigen.
Für einen Moment schien die Welt still zu stehen. Ich öffnete meine Augen wieder und sah ihn immer noch, wie er an meinen Lippen praktisch 'dran hing'. Ich schloss meine Augen wieder und das war dann das Ende des Filmes der sich in meinem Kopf Tag für Tag abspielt, Namens "Von rechts nach links".

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Spam, anstößige Kommentare und/oder Beleidigungen gegen mich oder Freunde von mir sind hier nicht erlaubt.
Danke. ♥