20101003

du fehlst neben mir, obwohl du noch nie neben mir warst. du fehlst einfach.

Alles kommt hoch, sprudelt aus mir raus, lässt mich schreien und durchdrehn.
Helfen kann keiner, nicht mal meine beste Freundin, und sie versteht und kennt mich am besten.
Du fehlst einfach neben mir, auch wenn du noch niemals neben mir warst. Da ist oft dieser Windzug, der dein Atem sein könnte. Diese Berührung an meiner Schulter, die deine Hand sein könnte. Dieser Kuss, den du mir geben könntest. Jetzt kommt's wieder so derbst traurig rüber, dieser Text. Aber eigentlich tut es mir gut, dass ich sowas aufschreiben kann, denn aussprechen kann ich sowas nicht. Eigentlich wollte ich mit ihm über meine Gefühle am Samstag reden, aber er war nicht da. Und heute bin ich nicht mehr im stande dazu, etwas zu sagen, zu essen oder zu tun. Ich fühle mich wieder halb tot. Auch wenn mein Herz häftig schlägt. Ich vermisse dein Lachen und dein Lächeln, deine wunderschönen Augen. Einfach dich. Auch wenn es eigentlich nicht möglich ist, dich zu vermissen, tue ich es. 
Wie viele Minuten, Stunden & Tage ich für dich geopfert habe, weiß ich nicht mehr.
Ich habe ein Heft, das von uns handelt. Dort stehen dinge drin, die hätten sein können.
Meine Wünsche und Ängste. Vieles über dich und mich. Keiner hat es jemals gesehn, oder wird es zu gesicht bekommen. Es ist meins und wird es auch immer bleiben. Vielleicht würde ich es dir irgendwann mal zeigen. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, weil ich nicht will, dass du dummes von mir denkst.
Ich liebe so viel an dir. Aber das alles kann ich garnicht auflisten.. Und dann gibt es noch die "hass-liste".. Aber die ist eher leer.


love,
        Melanie

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