Hello, it's me.

12:54

"hello, it's me. 

i've been wondering if after all these years you'd like to meet.."


Es sind fast 4 Jahre vergangen seit meinem letzten Blogeintrag.
Und es tut mir unfassbar leid.
Ich hatte bloß keine Motivation und war wirklich so gar nicht kreativ.
Ich hoffe, dass dort draußen noch Jemand ist, der meine Worte ließt.
Ich finde selbst jetzt nicht die richtigen Worte, um auszudrücken, wie es mir eigentlich momentan geht.
Ich weiß bloß, dass viel Leere und Trauer in mir sind, und ich weiß nicht, wie oder wann es wieder geht.

[weheartit.com]

Ich schaue aus dem Fenster. Regen. Vier Tage hintereinander strömender Regen. 
Ich schließe die Augen - höre die Autos auf den Straßen durch die Pfützen fahren und den Regen, wie er an der Fensterbank abprallt. 
Augen wieder auf -
tief ein- und wieder ausatmen. 
Ein kurzer Schauer überkommt mich. 
Ein Mal durchschütteln und direkt den Pullover über die Schultern werfen.
Alleine fühlen. Alleine sein.
Auf den Boden schauen, die Augen wieder schließen.
In meinen Gedanken umschlingst du meine Taille. 
Ich muss lächeln - doch nur kurz - Realität schlägt ein wie ein Blitz.
Alleine fühlen. Alleine sein.
Ich seufze. Ich kann nicht mehr.
Ich habe schon aufgehört, die Tage zu zählen an denen ich mich unheimlich schrecklich fühle,
weil es einfach schon tagtäglich ist.
Ich hebe den Kopf und drücke meine Augen fester zusammen.
"Bitte lass' das alles bloß ein ganz schrecklicher Traum sein, aus welchem ich gleich wieder aufwache."
Gänsehaut. Ich öffne die Augen.
Es regnet immer noch.
Der Regen prallt nun stärker gegen meine Fenster.
Es bildet sich ein Sturm.
Und ich fühle mich, als stünde ich mittendrin.
Was ein Chaos.
Ich will hier raus.
Ich schreie nach Hilfe, aber höre meine eigene Stimme nicht.
Mir wird immer kälter und ich weiß inzwischen nicht, mehr ob das alles real ist.
Plötzlich wird alles schwarz. Stille umhüllt mich.
Ich höre meinen eigen Atem. Ich atme sehr schwer.
Ich versuche etwas zu sehen, aber ich schaue nur ins Schwarze.
Bin ich tot?

[weheartit.com]
Das Chaos hat mich verschlungen.
Und im Chaos lebt das Monster mit dem Namen "Depression".

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